Der Wasserspender im Büro – Anbieter, Systeme und Angebote

Wasserspender rücken als Alternative zu Wasserkisten bzw. Flaschen immer mehr in den Vordergrund. Ob Arztpraxen oder Büros: Die Geräte werden zunehmend für die Versorgung der Mitarbeiter oder Kunden eingesetzt. Vor allem in Büros erfreuen sich Wasserspender stetig wachsender Beliebtheit. Da es mittlerweile eine Vielzahl an Modellen und Services für jeden erdenklichen Bedarf gibt, sollte man sich vor der Entscheidung für eine bestimmte Lösung mit den jeweiligen Besonderheiten vertraut machen.

Welche Anbieter gibt es?

Der Branchenverband GWCA – German Watercooler Association e.V. verzeichnet derzeit 18 Mitglieder. Hier sind sowohl große, auch aus dem Getränkemarkt bekannte Marken wie Nestlé oder Gerolsteiner zu finden, als auch branchenspezifische Spezialisten, die ausschließlich Geräte für Büros und Gastronomie anbieten. Die Mitglieder der GWCA sind verpflichtet, mindestens einmal im Jahr die Hygiene und Qualität Ihrer Produkte zertifizieren zu lassen. Die Zertifizierung übernimmt u.a. das renommierte SGS Institut Fresenius. Die Mitgliedsübersicht der GWCA hilft also, sich einen ersten Überblick zu verschaffen und bietet eine guten ersten Anhaltspunkt für Ihre Entscheidung.

Leitungsgebunden oder mit Tank?

Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene technische Ansätze: Den leitungsgebundenen und den tank- bzw. gallonenbasierten Wasserspender. Bei leitungsgebundenen Systemen wird der Wasserspender direkt an eine vorhandene Trinkwasserleitung angeschlossen und muss nicht extern befüllt werden. Der Nachteil dieser Lösung: Sie müssen sich bei der Standortwahl nach den bestehenden Anschlussmöglichkeiten richten.

Besteht in Ihrem Büro keine Möglichkeit, den Wasserspender fest an das Leitungssystem anzuschließen, bieten sich Systeme mit einem austauschbaren Tank an. Bei dieser Lösung kann der Standort frei gewählt werden. Dafür fallen hier Aufwände für die Befüllung des Spenders mit neuen Wassertanks bzw. -gallonen an. Darüber hinaus verursachen beide Typen ganz unterschiedliche Kosten, die Sie unbedingt ins Kalkül ziehen sollten.

Was kostet die Trinkwasserversorgung pro Person?

Am weitesten verbreitet ist sicher noch die “klassische” Versorgung mit Flaschenwasser. Ein Liter Wasser kostet im Getränkemarkt Ihres Vertrauens durchschnittlich ca. 35 Cent. Geht man von der Empfehlung aus, dass ein erwachsener Mensch in etwa zwei Liter Wasser pro Tag trinken sollte, kostet die Versorgung mit Flaschenwasser auf diesem Weg pro Mitarbeiter pro Tag rund 70 Cent. Ein durchschnittliches Kalenderjahr hat rund 220 Arbeitstage. Pro Person und Jahr werden damit ca. 154 € für die Trinkwasserversorgung mit Flaschenwasser fällig.

Abhängig davon, ob Sie nun einen Wasserspender mit Festanschluss oder ein tank-basiertes System anschaffen, ergeben sich ganz unterschiedliche Ersparnispotenziale. Auch die Frage, ob Sie das Gerät Mieten oder Kaufen, hat großen Einfluss auf die zukünftige Kostenstruktur Ihrer büro-internen Wasserversorgung.

Mieten oder Kaufen?

Die meisten Hersteller bieten Ihre Wasserspender sowohl in einem Mietmodell, als auch zum Kauf an. Ein gallonenbasierter Wasserspender kann – je nach Funktionsumfang – schon ab etwa 100 € gekauft werden, hinzu kommen dann noch die Kosten für die Befüllung des Geräts: Eine Gallone (18,9 Liter) kostet im Schnitt 9 €, der Liter damit rund 47 Cent. Der Jahresbedarf eines Mitarbeiters kann also mit einem gekauften, gallonenbasierten Wasserspender für ca. 207 € gedeckt werden.

Möchten Sie einen leitungsbasierten Wasserspender kaufen, fallen zwar wesentlich höhere Anschaffungskosten für das Gerät an (ab ca. 800 €), dafür ist das Wasser sehr günstig, da Sie dieses direkt aus der Hausleitung beziehen: Ein Liter Leitungswasser kostet im Schnitt nur ca. 0,2 Cent. Der gesamte Jahresbedarf an Trinkwasser für unseren durchschnittlichen Mitarbeiter bzw. Kollegen kann damit schon für sehr geringe 88 Cent gedeckt werden. Wer also eine Möglichkeit in seinem Büro sieht, ein Gerät an die Hausleitung anzuschließen, ist damit sehr gut beraten.

Der Nachteil der Kaufgeräte: Ist der Wasserspender einmal defekt, müssen Sie sich selbst um Austausch und Reparatur kümmern. Zudem müssen die Systeme regelmäßig gereinigt werden. Auch das kann einen nicht unerheblichen Aufwand verursachen. Die Miete eines Geräts kann hier Abhilfe schaffen: Die hohen Anschaffungskosten entfallen und über die Mietgebühren werden Service, Wartung oder die Belieferung mit Wassergallonen komplett abgedeckt. Die Kosten für diese Modelle sind von Hersteller zu Hersteller und von Wasserspender zu Wasserspender sehr unterschiedlich.

Wasserspender – oder doch weiter Flaschen?

Das hier aufgezeigt Rechenbeispiel macht schnell deutlich, dass die Anschaffung eines Wasserspenders gut kalkuliert werden sollte. Nicht jede Lösung bringt in jedem Fall die gewünschte Ersparnis, zu viele Faktoren spielen hier eine Rolle. Ein Wasserspender ist ein beratungsintensives Produkt. Um sich einen schnellen und kompetenten Überblick über das vielfältige Angebot zu machen, empfiehlt sich daher die Nutzung eines Online-Informationsportals. Über ein solches Portal erhalten Sie kostenlos und unkompliziert zahlreiche Tipps und Ratschläge rund um das Thema Wasserspender. Auch können Sie hier die verschiedenen Anbieter von Wasserspendern vergleichen und erhalten auf Wunsch individuelle Informationen zu Preisen, Modellen und Serviceleistungen. Sie werden direkt und unverbindlich von den Experten beraten und können sicher stellen, dass Sie den für Ihre Situation optimalen Wasserspender erhalten.

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Laura Keddi

Laura Keddi ist Teamleiterin in der Marketing-Abteilung der ebuero AG. Sie selbst ist bei ihren Kampagnen- und Maßnahmenplänen ständig auf der Suche nach Möglichkeiten, mit kleinem Budget möglichst viel Wirkung zu erzielen. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt im Bereich Online- und Kooperationsmarketing.

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