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5 Tipps zur Motivation von Mitarbeitern, für die Sie kein Geld ausgeben müssen

Sie können Menschen auf zwei Arten motivieren: 1) Mit Geld; 2) Indem Sie innere Bedürfnisse (z.B. Anerkennung) erfüllen. Tatsächlich ist der Anreiz mit Geld für Mitarbeiter nur ein „Hygienefaktor“, d.h. eine faire Bezahlung ist ein notwendiger Faktor, um kontraproduktives Verhalten zu vermeiden.

Um aber produktives Verhalten in Ihren Mitarbeitern auszulösen – also eine wirkliche Motivation, über das geforderte Maß hinaus zu arbeiten –  muss an den inneren Stellschrauben gedreht werden!

Mit diesen Tipps fördern Sie die Motivation Ihrer Mitarbeiter, ohne Geld ausgeben zu müssen.

 

  1. Lassen Sie Ihre Mitarbeiter an Ihren Entscheidungen teilhaben

Wenn Sie Ihre Mitarbeiter an Entscheidungen teilhaben lassen und gemeinsam Ideen entwickeln, fühlen sie sich einbezogen und gehört.

Die Folge?

Ihre Mitarbeiter werden die Entscheidungen unterstützen und dementsprechend motivierter bei der Durchführung mithelfen. Sie verschreiben sich der Aufgabe.

 

  1. Passung zwischen Tätigkeit und inneren Werten

In dem Buch „Big Five for Life“ von John Strelecky wunderschön beschrieben: Wenn ein Mitarbeiter in seiner Tätigkeit einen Sinn erkennt, wird er mit voller Energie arbeiten.

Finden Sie die inneren Motivatoren Ihrer Mitarbeiter heraus und machen Sie deutlich, wie ihre Tätigkeiten dazu beitragen, einen inneren Wert auszuleben.

Beispiel:

Sie betreiben einen Matratzen-Shop und einer Ihrer Mitarbeiter arbeitet im Vertrieb. Sie wissen, dass er in seiner Freizeit sehr viel Sport treibt. Zeigen Sie ihm auf, dass er Menschen mit der richtigen Matratze dazu verhilft, mit mehr Energie in den Tag zu starten und damit dazu beiträgt, dass sie aktiver und sportlicher werden.

 

  1. Lassen Sie Anerkennung regnen

Wenn Sie stets gleichgültig bleiben, egal ob Ihr Mitarbeiter in Ihrem Sinne handelt oder Fehler macht, verspielen Sie den größten Trumpf, den Sie haben.

Wir wollen, dass Andere unsere Leistungen anerkennen. Es geht um fast nichts anderes in der sozialen Hierarchie des Menschseins. Wenn Ihnen etwas positiv auffällt, sprechen Sie dies immer aus.

 

  1. Bauen Sie eine positive Atmosphäre auf

Die meisten Manager zeigen mit dem Finger nur auf die Schwachstellen, die ausgebessert werden müssen.

Statt mit positiven Emotionen wird nur mit Angst gearbeitet. Das führt zu Fehlervermeidung, und zu „Dienst nach Vorschrift“. Eine außerordentliche Motivation können Sie damit nicht hervorrufen.

Eine positive Grundstimmung erreichen Sie anders: Feiern Sie Erfolge, bauen Sie die Menschlichkeit im Unternehmen aus und fördern Sie einen Teamgedanken. Mit einer positiven Atmosphäre am Arbeitsplatz wird auch die Motivation steigen.

 

  1. Mikromanagen Sie auf keinen Fall

Einen Großteil unserer Arbeitszufriedenheit schöpfen wir aus der Tätigkeit an sich. Wie autonom wir die Tätigkeit ausführen entscheidet über die Wertschätzung für die eigene Arbeit.

Wenn Sie Ihren Mitarbeitern ständig „helfen“, wie sie ihre Arbeit tun müssen, brechen Sie die Autonomie Ihrer Mitarbeiter und damit die Arbeitszufriedenheit. Lassen Sie Freiräume, wo es nur geht!

 

  1. Verantwortung delegieren

Wenn sich jemand eindeutig verantwortlich fühlt und diese Verantwortung einem bestimmen Mitarbeiter zuordenbar ist, wird er produktiver als ein Mastbetrieb.

Erinnern Sie sich an die Gruppenarbeiten in Ihrer Schulzeit: Einer war nicht da, einer hat nur rumgealbert, einer wollte helfen und der letzte hat alles alleine gemacht… und dass nur, weil der Lehrer die unterschiedlichen Beiträge nicht zuordnen konnte.

Wenn Sie einem Ihrer Mitarbeiter die 100 prozentige Verantwortung für eine Aufgabe übertragen, können Sie davon ausgehen, dass dieser sich selbst übertreffen wird.

 

  1. Fördern Sie Wachstum

Ähnlich wie das Autonomieempfinden entscheidet auch das Wachstumspotenzial im eigenen Aufgabenfeld über die Arbeitszufriedenheit. Eine spezialisierte Tätigkeit zu beherrschen fördert Anerkennung von Kollegen und das eigene Selbstwertgefühl.

Nutzen Sie jede Gelegenheit Ihren Mitarbeitern zu ermöglichen, sich weiterzubilden oder neue Herausforderungen anzugehen.

 

  1. Seien Sie berechenbar und konsequent

Als Chef müssen Sie berechenbar und konsequent sein. Alles andere eröffnet Möglichkeiten für Ihre Mitarbeiter schlechte Leistungen zu verbergen. Dann haben Sie ein Spiel aufgebaut, mit möglichst wenig Aufwand durchzukommen. Die Motivation Ihrer Mitarbeiter fließt dann in dieses Spiel und weniger steht der Erreichung von Unternehmenszielen zur Verfügung.

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