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3 Lösungen gegen Einsamkeit im Homeoffice

Arbeiten im Homeoffice ist eine beliebte Lösung für viele Selbstständige aber auch Unternehmen. Eine Reihe von Vorteilen sprechen auch deutlich dafür, aber es gibt Nachteile vom Homeoffice, über die jeder vor einem endgültigen Abschied aus dem Büro nachdenken sollte.

Wir wollen hier einen kurzen Blick auf die Vorteile werfen, aber auch eins der größten Probleme vieler Homeoffice-Arbeiter. Wer den ganzen Tag nur am Computer arbeitet, verschwendet keine Zeit in Kaffeepausen oder für Smalltalk, aber genau das macht den ein oder anderen einsam.

Vorteile von Homeoffice für Unternehmen und Mitarbeiter

Unternehmen entscheiden sich dafür, Mitarbeitern die Homeoffice-Arbeit zu ermöglichen oder diese Arbeitsweise sogar anzuordnen. Hat das nur damit zu tun, dass Kosten für ein Büro vor Ort eingespart werden können?

Studien zeigen, dass in vielen Bereichen die Produktivität der Mitarbeiter im Homeoffice steigt. Dabei wurde anfangs angenommen, dass vor allem die Art der Arbeit über die Produktivität im Homeoffice entscheidet. Weitere Forschungen legen nahe, dass ein entscheidender Faktor vielmehr die Persönlichkeit der Angestellten selbst und vor allem ihre Zufriedenheit mit der Tätigkeit ist: Wer seine Arbeit mag, arbeitet auch im Homeoffice produktiv.

Der große Nachteil: Einsamkeit im Homeoffice

Die Arbeit zu Hause klingt zunächst ideal: Keine Anfahrtswege, keine anstrengenden Kollegen und im Zweifel auch kein Dresscode – in welchem Büro sind Jogginghose und Bandshirts schon so gern gesehen wie zu Hause am Laptop.

Neben der Frage der Disziplin schleicht sich mit der Zeit aber ein wichtiger Nachteil ein: Einsamkeit. Die belanglosen Schwätzchen am Kaffeeautomaten fehlen mit der Zeit doch irgendwie. Diese „professionelle Isolation“ entsteht, weil man sich eben doch mit niemandem mehr über Kinder, Haus und Lokalpolitik unterhalten kann. Wer beruflich viel telefoniert, ist weniger betroffen als jemand, der tatsächlich nur Emails abarbeitet.

3 Strategien gegen Einsamkeit im Homeoffice

Wer im Homeoffice arbeitet, muss sich aber nicht mit der Einsamkeit abfinden. Es gibt viele Strategien, den Kontakt zu Kollegen zu ersetzen. Welche davon die beste ist, hängt wiederum von der eigenen Persönlichkeit ab.

Das Homeoffice austricksen: Coworking Spaces

Wer allein arbeitet, weil er selbstständig ist oder der einzige Mitarbeiter des Unternehmens in einer Gegend oder einem Land, kann sich ein Büro mit anderen teilen. Coworking Spaces sind Büros, in denen man einzelne Plätze mieten kann. Dadurch gibt es wieder „Kollegen“ am Schreibtisch gegenüber und eine gemeinsame Mittagspause.

Weil die anderen aber nicht im gleichen Unternehmen und oft auch in anderen Branchen tätig sind, gibt es wenig Austausch über die Arbeit selbst. Stattdessen wollen viele Leute ihre Produktivität steigern, indem sie da arbeiten, wo auch andere arbeiten. Auf dieser Karte findet man die vielen Standorte in größeren Städten in Deutschland.

Eine günstige Alternative sind (Uni-)Bibliotheken. Auch hier stehen meist gleich mehrere Schreibtische zur Verfügung und andere arbeiten ebenfalls still an ihren Projekten.

Klassische Lösung: Cafés und Parks

Wer nicht unbedingt produktive Menschen um sich herum braucht, sondern einfach Menschen, kann sich auch an andere öffentliche Orte begeben. Eine klassische Lösung ist ein Café, in dem mittlerweile oft sogar Strom und WLAN angeboten werden. So kann man den ganzen Tag unter Menschen arbeiten und hat trotzdem Ruhe.

Wer einen Laptop mit viel Akkulaufzeit hat und wirklich an die frische Luft möchte, kann auch in Parks oder an anderen öffentlichen Orten arbeiten. Im Wald am Computer zu sitzen scheint vielleicht zunächst absurd, funktioniert aber für viele Freiberufler.

Professioneller Austausch auf Konferenzen und bei Stammtischen

Freiberufler wie Dolmetscher leben schon lange mit den „Problemen“ und Vorteilen des Home Office. Sie haben deswegen schon lange vor der Einführung dieser „modernen“ Arbeitsweise Lösungen für die professionelle Einsamkeit gefunden.

Dazu gehören Stammtische und Konferenzen, auf denen man sich mit anderen Experten aus dem Bereich trifft und über Erfahrungen und Erlebnisse austauscht.

Stammtische sind dabei die günstigere Alternative und in den meisten Städten zu finden – oder zu gründen. Wenn es in Ihrer Stadt nur Treffen für Selbstständige oder Gründer gibt, können Sie als Mitarbeiter eines Unternehmens im Homeoffice doch ganz einfach eine eigene Gruppe ins Leben rufen.

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