Der Flow Zustand: Mit diesen 5 Prinzipien wahre Produktivität kennenlernen

Der Flow Zustand: Mit diesen 5 Prinzipien wahre Produktivität kennenlernen

  • Selbstmanagement
  • Zeitmanagement

Im Flow Zustand treffen sich Produktivität und Glücksgefühl. Wir vergessen alles andere um uns herum und fokussieren uns unaufhaltbar auf die vor uns liegende Aufgabe. Einen Produktivitätsanstieg von mehreren hundert Prozent ist dabei nicht ungewöhnlich. 

Haben Sie schon mal diesen Arbeitsrausch erfahren, in dem Sie voll und ganz in den Flow Zustand eingetaucht sind?

Den Flow Zustand können Sie anhand von folgenden 5 Anzeichen feststellen, die Sie in ein subjektives Empfinden bringen, welches sich vom normalen Bewusstseinszustand deutlich unterscheidet:

  • Veränderung des Zeiterlebens
  • Mühelosigkeit der Handlung
  • Kontrollempfinden
  • Einheitsgefühl mit der Tätigkeit
  • Hohes Glücksgefühl

Wir können die Wahrscheinlichkeit für den Flow Zustand in die Höhe schnellen lassen, wenn wir die Rahmenbedingungen dafür richtig einstellen. Der Begriff „Flow Zustand“ wurde von Csikszentmihalyi geprägt, der als erstes einen wissenschaftlichen Blick auf dieses Phänomen warf. Auf ihn sind die Erkenntnisse dieses Artikels zurückzuführen.

Mit den folgenden 5 Prinzipien für Flow können Sie jeden Tag in diesen Zustand eintauchen und Ihre Produktivität immens steigern.

 

  • Das Verhältnis zwischen Anforderung und Fähigkeiten

Ist eine Aufgabe zu leicht, dann müssen wir uns kaum anstrengen, um sie erfolgreich zu bewältigen.

Ist eine Aufgabe zu schwierig, fühlen wir uns überfordert oder wir bleiben im Arbeitsablauf zu häufig stecken.

Für den Flow-Zustand ist das richtige Verhältnis zwischen der Aufgabenschwierigkeit und den Fähigkeiten essentiell. Finden Sie das eigene Maß der Aufgabenschwierig, passend zu Ihren individuellen Fähigkeiten.

 

  1. Konzentration auf ein enges Aufgabenfeld

  2. Im Flow Zustand konzentrieren wir uns auf wenige Tätigkeiten, sodass der Fokus nicht unterbrochen wird. Springen wir zwischen verschiedenen Aufgaben hin und her, kostet der Wechsel stets Energie und reißt den Fluss der Aufmerksamkeit auseinander.

    Konzentrieren Sie sich daher auf einen engen Aufgabenbereich und lassen Sie Ihren Fokus auf nichts anderes abgleiten. Um den eigenen Kopf für die Fähigkeit des Fokussierens zu trainieren – der stets auf der Suche nach etwas Neuem ist wie ein Eichhörnchen nach seiner nächsten Nuss – empfiehlt es sich mit Meditation anzufangen.

    Vergessen Sie Multitasking! Genau dieses Springen von einer Aufgabe zur Nächsten ist das, was Ihren Fokus und damit die Produktivität zerstört. Eine Aufgabe zurzeit zu erledigen ist deutlich effektiver als Multitasking.

     

    1. Verhindern Sie alle Unterbrechungen

    2. Eine einzige Unterbrechung – beispielsweise das Piepen des Handys bei einer neuen Nachricht – zerstört Ihren Arbeitsflow. 15 Minuten soll es dauern, bis man nach einer einzigen Ablenkung auf das gleiche Level an Fokus zurückkommt. Stellen Sie sicher, dass Sie Ihr Handy für produktives Arbeiten optimieren.

      Richten Sie sich Zeitblöcke ein, in denen Sie nicht gestört werden. Das Gefühl, dass Sie nicht gestört werden können, wirkt nochmals unterstützend, um leichter in den Flow Zustand zu kommen. Geben Sie Ihren Mitarbeitern Bescheid, dass Ihr Büro für die nächste Stunde gesperrt ist, und schalten Sie Ihr Telefon ab. Wenn Sie nicht von Anrufen unterbrochen werden möchten, probieren Sie doch unseren Telefonservice aus.

       

      1. Verstehen Sie den Sinn hinter Ihrer Arbeit

      2. Wir erreichen den Flow Zustand leichter, wenn wir unsere Tätigkeit in einen größeren Kontext einordnen können und den Sinn verstehen, den diese Arbeit erfüllt.

        Machen Sie sich daher klar, welchen Teil Ihre Tätigkeit in der großen Maschinerie des Unternehmens erfüllt und wie Sie dazu beitragen, die Welt in die richtige Richtung zu lenken.

         

        1. Lieben Sie, was Sie tun

        2. Durch Flow bekommen wir den direkten Return on Investment: Die Tätigkeit bereitet uns Freude und ist intrinsisch befriedigend.

          Wenn Sie den ganzen Tag keine Lust haben zu arbeiten und sich von einer Stunde zur nächsten quälen, dann liegt Flow außerhalb Ihrer Reichweite.

          Sind Sie stattdessen zufrieden mit Ihrer Arbeit und erledigen Sie gerne Ihre Aufgaben, ist es grundsätzlich einfacher, ab und an in den Genuss des Flow Zustands zu kommen!